Horstlager 2019

Am Freitag ging’s los. Dieses Jahr fand das Horstlager ausnahmsweise im Pfadiheim statt. Nachdem alle gut angekommen sind und zu Abend gegessen haben, starteten wir mit einem Geländespiel in das Wochenende. Danach gingen alle ins Bett, um fit für den nächsten Tag zu sein. Denn nach dem Frühstück ging es auch schon los mit den AGs, die dieses Jahr alle unter dem Motto „Handwerk“ standen. Es wurde getöpfert, genäht, gestickt, geschnitzt und man konnte lernen, wie man Armbänder aus Paracord macht. Dann gab es Mittagessen und Freizeit, sowie Unterhaltung durch eine vorbei marschierende Polizeiparade. Nach Kaba und Kuchen wurde wieder ein Geländespiel gespielt, hinterher gab es Abendessen. Es folgten Halstuchverleihung und Singeabend, wobei die neu gegründete Sippe Kondor nach der Halstuchverleihung den Abend in Schweinbach verbrachte. Den nächsten morgen hieß es erst mal Packen und Aufräumen. Danach spielten wir noch ein paar Runden Werwolf. Vor der Abreise aßen wir noch zu Mittag.

Niederlandefahrt

Nachdem die anderen Mitglieder des Horstes die Sommerferien über auf dem Jamboree waren oder anderweitig keine Zeit hatten, entschieden sich drei Mitglieder des Horstes dazu die eigentlich angedachte Niederlandefahrt nicht platzen zu lassen.

In neun unglaublich tollen Tagen bereisten sie die Niederlande.

Los ging es in Amsterdam. Zu Fuß wurden die Stadtviertel besichtigt und unter Anderem die Krachten ausgekundschaftet.

Danach ging es weiter zur Nordsee. Zuerst wurden im Minicampingplatz andere Gäste für eine Nacht mit Gitarrenklängen beglückt. Anschließend wurde die Nordsee beim Dünencamping näher kennengelernt.

Zum Schluss ging es wieder in Richtung Amsterdam. Beim Zelten am See wurden die müden Füße entspannt, einige Vororte bewandert und Amsterdam, diesmal mit dem Fahrrad, abermals erkundet.

Um kulinarisch gut aufgestellt zu sein, wurde sich die Aufgabe gestellt, jeden Tag Nudeln zu Kochen und das fade Essen mit den verschiedensten Soßen spannend zu machen. Natürlich wurden aber auch niederländisch-typische Gerichte verzehrt und als gut bewertet.

Obwohl es dieses Jahr nur eine kleine Runde war, so war die Sommerfahrt doch wirklich gelungen.

Den Dämpfer setzte dem Ganzen nur die DB auf, die die Abreise von 8 Stunden auf 32 verlängerte. Aber mit vielen neuen Bahnhof Bekanntschaften ließ sich das auch gut aushalten.

Jamboree

Am 19.07.2019 war es dann endlich soweit, wir sind am Flughafen in Frankfurt nach Amerika gestartet . Doch bevor wir nach West Virginia fuhren, lagen noch 3 Aklimastitierungstage vor uns . Den Ersten Tag verbrachteten wir damit Washington DC zu besichtigen (natürlich auch das weiße Haus). Am Abend fuhren wir dann mit dem Bus nach Goschen, zu einem großen Pfadfinderlagerplatz, wo wir mit anderen deutschen Units die nächsten Tage mit Aktivitäten und Zelt auf- und abbauen verbrachten. Am 4. Tag reisten wir dann nach West Virginia, zu dem Jamboree, bei dem wir uns dann die nächsten 12 Tage mit 46 000 anderen Pfadfindern  aufhielten . Man kam viel in Kontakt mit anderen Kulturen, vor allem durch das internationale Tauschen von Halstüchern etc. Es gab auch für jedes Land ein Kultur Haus, mit vielen tollen Möglichkeiten, die anderen Länder zu entdecken. Meistens hat man jedoch den Tag damit verbracht, das große Aktivitätenangebot auszutesten. Vom Bogenschießen bis hin zum Tauchen konnte man in den 12 Tagen wählen. Außerdem gab es einige Bühnenauftritte, die immer am Abend stattfanden.  Zu diesen Auftritten zählten auch die spektakuläre Beginning und  Closeingceremonie. Es gab Auftritte von Bands, eine Drohnenshow und ein Feuerwerk. Nach diesen ereignisreichen Tagen fuhren wir für 5 Tage nach New York City.  Das Programm variierte je nachdem, was man in Goshen gewählt hatte. Man konnte den Central Park, 9 /11, the Queer und viele andere Sachen   besichtigen. Danach stand eine 20 Stündige Fährt nach Canada in die Stadt Halifax. Als wir ankamen, wurden wir mit leckerem Essen begrüßt. An den nächsten Tagen besichtigten wir die Stadt, grillen und badeten am See. Nach 3 1/2 Wochen verließen wir dann den Kontinent Amerika am Flughafen in Halifax.